Veröffentlicht am Kommentar hinterlassen

Hitze und Trockenstress

Die letz­ten Tag und Wochen waren sehr her­aus­for­dernd: Sowohl für mich, aber auch für die Reben. Tages­tem­pe­ra­tu­ren von zwi­schen 30–35 Grad ermög­li­chen Laub­ar­bei­ten ent­we­der früh­mor­gens oder nach 17:00. Und selbst dann ist es schweiss­trei­bend! Wäh­rend die mei­sten Reben bis­her mit dem weni­gen ver­blei­ben­den Grund­was­ser aus­kom­men, muss­te ich mei­ne PSR-Reben und die die­ses Jahr gesetz­ten Hasel­sträu­cher regel­mäs­sig wäs­sern. Seit den letz­ten Tagen ist das Blatt­wachs­tum mitt­ler­wei­le etwas ein­ge­schränkt und die Trau­ben haben jetzt Schrot­korn­grös­se. Der Behang ist gut — fast kei­ne Ver­rie­se­lung im Früh­jahr — und auch kei­ne Anzei­chen von ech­tem Mehl­tau sind sicht­bar.

Aber Regen ist drin­gend nötig. Als Vor­sichts­mass­nah­me habe ich mei­nen Blüh­strei­fen Anfang die­ser Woche mul­chen las­sen — eigent­lich 2–3 Wochen frü­her als geplant. Einer­seits gib es auf­grund der Dür­re fast kei­ne Blü­ten mehr und ande­rer­seits möch­te ich die Kon­kur­renz um das weni­ge Grund­was­ser redu­zie­ren.

Auf Anfang näch­ster Woche sind Regen und tie­fe­re Tem­pe­ra­tu­ren ange­kün­digt. Hof­fen wir dass die Pro­gno­sen ein­tref­fen, und zwar idea­ler­wei­se ohne Stür­me, Gewit­ter und Hagel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert